o4.o6. 6:3o BR: Hendriks Welt

Hendrik ist 14 Jahre alt und lebt zusammen mit seiner Mutter in Osnabrück. Hendrik hat das Asperger-Syndrom, eine besondere Form des Autismus. Hendrik hat deshalb immer wieder Probleme mit seinen Klassenkameraden. Manchmal verschrecken und beängstigen ihn normale Dinge so sehr, dass er in Panik gerät. Darum wird Hendrik seit 2 Jahren von einem Betreuer in die Schule begleitet. Dass er immer jemanden haben muss, der ihn begleitet und ihm hilft, die Menschen zu verstehen, deprimiert ihn oft. Hendrik hat durch seinen Autismus jedoch nicht nur Probleme. Er interessiert sich für viele Dinge und ist in vielen Fächern schneller und besser als andere Jungendliche in seinem Alter. So weiß er alles über Eisenbahnen und auch in Latein, Biologie oder Mathematik ist er überdurchschnittlich gut. Er hat ein außergewöhnlich gutes Gedächtnis, alles, was er liest, behält er im Kopf. Um besser mit seinem Autismus umgehen zu können nimmt Hendrik einmal pro Woche an einer Therapie teil. Durch diese Therapie hofft Hendrik, schon bald keinen Betreuer mehr zu benötigen und allein in die Schule gehen zu können. Demnächst werden das Jugendamt und seine Lehrer entscheiden, ob dies möglich ist.

1 Kommentar 30.5.09 10:07, kommentieren

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04.06. 11:45 3SAT: Zurück ins Leben - Ein ungewöhnlicher Weg aus der Droge

Ist es möglich, ohne Medikamente oder Psychotherapie von der Drogensucht loszukommen? Vor einem Jahrzehnt wurde im Burgenland die Gemeinschaft Cenacolo gegründet, deren Regeln an die eines Klosters erinnern: Statt Fernsehen, Alkohol, Sex und Computer gibt es gemeinsame Arbeit im Gemüsegarten und Gebete in der Kapelle. - Film über einen ungewöhnlichen Weg aus der Sucht.

30.5.09 10:06, kommentieren

16.06. 19:3o N-TV: Deutschland mittendrin - Mobbing im Schulalltag

In Deutschland wird durchschnittlich jeder fünfte Schüler irgendwann Opfer von Mobbing. Doch zum Mobbing in der Schule zählen längst nicht mehr nur Hänseleien und Ausgrenzungen. Physische und psychische Gewalt nehmen immer mehr zu. Und auch nach Schulschluss ist kein Ende in Sicht. Denn Cyber-Mobbing ist für Kinder und Jugendliche eine Art Freizeitbeschäftigung, gleichzeitig eine bequeme Art, ihre Mitschüler anonym zu beleidigen und zu bedrohen. Die Demütigungen im Netz sind weltweit sichtbar und damit doppelt beschämend für die Opfer. Besonders wenn sie während der Angriffe mit Handys gefilmt und die Videos anschließend im Internet hochgeladen werden. Da die Lehrer in ihrer Ausbildung zu wenig für solche Konfliktsituationen geschult werden, fühlen sich Kinder und Eltern oft allein gelassen. Dazu kommt die Angst des Kindes, sich mit dem Problem zu outen. Schon früh beginnen deshalb Jugendsachbearbeiter der Polizei mit Präventionsprogrammen an Schulen damit, Kinder über Mobbing aufzuklären. Auch in Internet-Foren oder bei Mobbing-Hotlines können Betroffene Hilfe finden. Oft endet das jahrelange Mobbing für das Opfer allerdings in Hilflosigkeit und Depression. Hier kann dann nur noch eine Psychotherapie helfen, dem Kind wieder Selbstbewusstsein und neuen Lebensmut zu geben. Die future TREND REPORTAGE zeigt Mobbing-Opfer und -Täter, und die Wege aus der Mobbing-Falle.

30.5.09 10:06, kommentieren

17.06.2009 23:30 ARD: Wenn alte Menschen sich umbringen

"Das Leben ist ein Recht, keine Pflicht", sagt der 76-jährige ehemalige Strafverteidiger Ulrich N.. Dreimal hat der Hamburger schon versucht, sich das Leben zu nehmen. Der tägliche Kräfteverfall deprimiere ihn, hat der ehemals erfolgsverwöhnte Jurist seiner Tochter erklärt, er fühle sich überflüssig. "Im Grunde bedeutet Altwerden, dass man immer häufiger Abschied nehmen muss, von den körperlichen und geistigen Fähigkeiten, von Anerkennung, von Freunden, vom Lebenspartner", so die 72-jährige Christel V., die vor einem Jahr ihren Mann verloren hat. Die Flensburgerin wollte nicht mehr leben und hat sich selbst in die Psychiatrie einweisen lassen, um etwas gegen ihre Depressionen zu tun. Fast alle zwei Stunden stirbt ein Mensch über 60 Jahre in Deutschland durch eigene Hand. Während der Suizid bei jüngeren Menschen seltener wird, steigt die Zahl bei älteren Menschen. Es ist eine Kleinstadt, die da jedes Jahr verschwindet. Ein leises Gehen. Denn der Suizid alter Menschen findet keine Öffentlichkeit. Was treibt alte Menschen in den Tod? Welche Ängste quälen sie? Wie soll man mit dem Wunsch zu sterben umgehen?

1 Kommentar 30.5.09 10:04, kommentieren